Gefährliche Elektroartikel bei dubiosen Drittanbietern bei Amazon und eBay

In der Computer-Zeitschrift c’t in Ausgabe 18/2016 ab Seite 100 bis inkl.  Seite 107 (Link, runterscrollen, um die auf die im Artikel verwiesenen Links zu sehen) gibt es ein Artikelreihe, die sich mit den Gefahren von unsicheren Elektroartikeln beschäftigt. Vor allem Amazon steht in der Kritik, die Angebote ausländischer Drittanbieter nicht sorgsam genug zu kontrollieren.

Es geht häufig um Elektroartikel im Zusammenhang mit Beleuchtung (z. B. LED-Streifen, LED-Lampen und deren Netzteile) aber auch beispielsweise um Mehrfach-Steckdosen oder Handy-Ladegeräte.

Kurzfassung der Tipps

  1. Darauf achten, dass die Händler eine (vollständige) Adresse innerhalb der EU angeben.
  2. Gütesiegel wie das CE-, der GS– oder das VDE-Zeichen sind zwar keine Garantie, aber das Fehlen der Zeichen sollte zumindest stutzig machen.
  3. Die Produkte sollten einen Typenschild mit folgenden Angaben haben: Hersteller, Typenbezeichnung/Modellnummer, CE-Zeichen, Seriennummer, maximale elektrische Last (z.B. 1000 W)
  4. Das Anschlusskabel sollte keine Knicke oder blanke Stellen aufweisen und zudem einen soliden Eindruck machen.
  5. Elektrogeräte, die von Kinder benutzt werden am besten in einem Fachgeschäft kaufen, in dem das Produkt zuvor mit den eigenen Händen und Augen begutachtet werden kann.
  6. Warnungen anderer Kunden zu, Beispiel in Form von sogenannten Rezessionen ernst nehmen.
  7. Bei ungewöhnlich günstigen Produkten aufmerksam werden.
  8. In der sogenannten RAPEX-Datenbank (EU-Register für gefährliche Produkte, Link) nach dem Produkt (Modellnummer etc.) suchen [Blacklist].
  9. In der Datenbank „Gefährliche Produkte in Deutschland“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA, Link) nach dem Produkt suchen [Blacklist].
  10. In der Datenbank „Geprüfter Produkte“ des Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER, Link) nach dem Produkt suchen [Whitelist].
  11. In der Datenbank für Produktpiraterie-Fälle des Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER, Link) nach dem Produkt suchen [Blacklist].